Welcher Lockentyp bin ich? Locken bestimmen von 2A bis 4C

Deinen Lockentyp zu kennen macht die Wahl der richtigen Pflege deutlich leichter. Das bekannteste System reicht von Typ 2 (wellig) über Typ 3 (lockig) bis Typ 4 (kraus), mit je den Untertypen A, B und C. In diesem Ratgeber findest du deinen Lockentyp und die passenden Produkte heraus.

Das Lockentyp-System in Kürze

Der Buchstabe gibt die Form an, der Zusatz (A–C), wie eng die Locke ist: A ist lockerer, C enger. Viele Menschen haben übrigens eine Mischung aus Typen an verschiedenen Stellen des Kopfes – das ist völlig normal.

Typ 2 – Welliges Haar

  • 2A: lockere, breite Wellen, feine Struktur.
  • 2B: deutlichere S-förmige Wellen ab der Mitte.
  • 2C: kräftige Wellen mit beginnenden Locken, kraust schneller.

Welliges Haar wird an der Wurzel schnell platt oder fettig: Wähle leichte, nicht beschwerende Produkte.

Typ 3 – Lockiges Haar

  • 3A: lockere, große Locken (etwa so groß wie ein Weinkorken).
  • 3B: kräftige, elastische Locken.
  • 3C: enge Locken mit viel Volumen.

Typ 3 braucht Feuchtigkeit und Definition; eine Leave-in Creme für Locken hilft, die Locke zu formen.

Typ 4 – Krauses Haar

  • 4A: kleine, enge Locken mit deutlicher S-Form.
  • 4B: das Haar knickt in scharfen Z-Formen.
  • 4C: sehr dichte, enge Locke mit wenig sichtbarer Form und dem größten Feuchtigkeitsbedarf.

Typ 4 ist am empfindlichsten und trockensten: Reichhaltige Feuchtigkeit mit einer Maske und einem Haaröl ist hier wichtig.

Porosität: mindestens so wichtig wie dein Lockentyp

Die Porosität bestimmt, wie gut dein Haar Feuchtigkeit aufnimmt und hält. Niedrige Porosität stößt Feuchtigkeit ab (nutze leichte Produkte und Wärme, damit sie einziehen); hohe Porosität nimmt schnell auf, verliert aber auch schnell (nutze reichhaltigere Cremes und versiegle mit Öl). Ein einfacher Test: Lege ein sauberes Haar in ein Glas Wasser – schwimmt es (niedrig), bleibt es in der Mitte (normal) oder sinkt es (hoch)?

Welche Produkte passen zu deinen Locken?

Egal welcher Typ: Wasche mild mit einem sulfatfreien Shampoo, spende Feuchtigkeit mit einem Conditioner und versiegle mit einem Leave-in. Feinere Typen halten es leicht; dickere, trockene Typen dürfen reichhaltiger. Baue danach deine feste Routine auf – lies wie in unserem Ratgeber eine Lockenroutine aufbauen.

Häufige Fragen

Kann ich mehrere Lockentypen gleichzeitig haben?

Ja, das ist sehr üblich. Viele haben zum Beispiel lockerere Locken am Gesicht und engere am Hinterkopf. Pflege jeden Bereich nach Bedarf.

Ändert sich mein Lockentyp mit der Zeit?

Deine Lockenform kann sich durch Hormone, Alter, Hitzeschäden oder gerade durch bessere Pflege ändern. Gesunde, gut mit Feuchtigkeit versorgte Locken springen oft stärker zurück.

Bestimmt mein Typ, welche Produkte ich brauche?

Er gibt eine gute Richtung, aber Porosität und Zustand des Haares zählen genauso. Schau also auf beides.